Arbeiten im Homeoffice: Unser Keyaccount Manager Torsten Sell berichtet

„Auf Grund der besonderen Situation bin ich derzeit aus dem Homeoffice tätig und wir sind in Kurzarbeit. Das heißt: unsere tägliche Arbeit verändert sich. Deshalb wollte ich mit Euch mal teilen, wie sich das Arbeiten für mich verändert hat, wie ich arbeite und wie es mir dabei so geht.

Ich bin normalerweise im Vertrieb tätig, das heißt: ich besuche Kunden, ich führe viele Gespräche, habe viele Sozialkontakte. Das ist momentan natürlich überhaupt nicht der Fall. Der größte Unterschied ist: man begegnet viel weniger Menschen. Ich merke, wie mir doch die Kontakte mit meinen Kunden und natürlich auch mit meinen Kollegen fehlen, die man sonst ja doch so „by the way“ hat. Man ist halt im Homeoffice die meiste Zeit allein.

Das hat den Vorteil, dass man ziemlich konzentriert arbeiten kann. Aber dafür ist es natürlich wichtig, dass man sich auch entsprechend organisiert. Mir ist es dabei wichtig, sich wenigstens einigermaßen vernünftig anzuziehen und zu kleiden. Also im Jogginganzug `rumzusitzen… dabei komme ich nicht so richtig in Arbeitsstimmung. Deshalb ziehe ich mir zumindest vernünftige Sachen an, bevor ich mich an die Arbeit mache. Ich schaue auch, dass ich meine tägliche Routine einhalte, die ich auch in der Arbeit normal hätte. Also morgens noch ein bisschen Sport und mit ein paar to does starten, so dass ich also mit einer Aufgabe in den Tag hineingehe und mir überlege, was ich an dem tag tun möchte. Damit ich das dann wirklich gut und konzentriert abarbeiten kann.

Technisch ist das alles gar kein Problem, das funktioniert ganz hervorragend. Ich kann auf alle wichtigen Anwendungen zugreifen, ich habe Zugriff auf meine Kontakte, ich kann jeden erreichen, den ich gern erreichen möchte – insofern er oder sie tätig ist.

Meine Motivation ist ungebrochen – nur, dass man natürlich etwas eingeschränkt ist, dadurch, dass andere derzeit etwas schlechter erreichbar sind.

Fazit: Das Arbeiten aus dem Homeoffice funktioniert gut. Ich kann mir durchaus vorstellen, das öfter zu machen. Aus mehreren Gesichtspunkten: einmal spart man sich eventuell Anfahrtszeit, das wiederum spart Energieressourcen. Wenn es also der Effektivität zuträglich ist, ist das sicher eine gute Alternative. Es ersetzt aber niemals das „richtige, normale“ Arbeiten. Komplett, nur Homeoffice würde ich nicht machen wollen. Aber im Wechsel – als ergänzende Tätigkeit zur Arbeit im Büro und den Besuchen und Kontakten vor Ort halte ich das für eine sehr gute Alternative und in diesen Zeiten wahrlich das Beste, was wir gerade tun können. 

Also: bis dann und: bleibt gesund!